Fitbit One – Schrittzähler mit iPhone-Anbindung

Seit etwas über einer Woche trage ich einen Schrittzähler mit mir herum. Ich wollte wissen, wie viele Kilometer ich täglich zurücklege. Da ein ordinärer Schrittzähler mich wenig begeistern konnte, musste natürlich was Besonderes her. Der Fitbit One mit Bluetooth und eigener App war da genau richtig.

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Auf Knopfdruck zeigt das gute Stück die Uhrzeit, die bewältigten Schritte, Stockwerke, verbrannte Kalorien, sowie die zurückgelegten Kilometer an. Über die App lässt sich noch ein stiller Alarm programmieren, was natürlich nur Sinn macht, wenn man den One in der beiliegenden Handgelenksschlaufe trägt. Nebenbei kann man auf Knopfdruck auch noch die Schlafphasen aufzeichnen und so morgens feststellen wie lange man den tatsächlich „netto“ geschlafen hat. Hat man eine WLAN-Waage am Start lässt sich diese ebenso einfach auf Knopfdruck über die Weboberfläche von Fitbit einbinden. Meine Withings wurde problemlos erkannt. Seltsam ist, dass es zum laden und synchronisieren je ein USB-Dongle gibt. Mir egal, da ich ohnehin kabellos über die iPhone-App arbeite. Für Menschen mit wenigen USB-Ports kann das aber wichtig sein.

Nach ca. 10 Tagen ununterbrochener Nutzung weiß ich, dass ich pro Tag ca. 7000 Schritte und 16 Stockwerke schaffe. Lustiger weise schafft es der One, dass ich Aufzüge meist ungenutzt lasse und lieber Treppen latsche, um mehr Kilometer zusammen zu bekommen. Mal schaun, wie lange das anhält. Für alle die auf der Suche nach mehr oder weniger nützlichen Technik-Gadgets sind, die zu mehr Bewegung anspornen könnten, ist der Fitbit One eine Überlegung wert. Er ist klein und stört nicht in der Hosentasche. Das Display ist jederzeit perfekt ablesbar und dank Bluetooth hat man die Daten jederzeit auf seinem Handy griffbereit. Für die Aufbereitung, Weiterverarbeitung oder den Export dieser Daten, setzt Fitbit aber einen kostenpflichtigen Account voraus, für den sie allen Ernstes 40 Euro im Jahr wollen. Ich brauche das nicht, so dass der One seinen Zweck für mich erfüllt und ich meinen müden Körper das ein oder andere Bonusstockwerk hinauf oder hinunter schleppe.

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